Blick auf die Bewegung

Ein interaktives Photoalbum mit einem organischen Interface
(PC, Video Projektor, Sockel, rohes Ei), 2008


Besucherin mit rohem Ei vor Projektion: Blich auf die Bewegung Ausstellungssituation

Die Installation „Blick auf die Bewegung“ ist ein interaktives Photoalbum. Mittels eines echten rohen Eies ist es möglich mit einer Computergenerierten Videoprojektion zu interagieren.

Auf der Leinwand werden Seiten aus einem Photoalbum gezeigt welches 1936  von einem österreichischen Nazionalsozialisten aufgenommen, zusammengestellt und beschriftet wurde. Auf den Bildern und Texten ist Berlin mit der dort stattfindenden Olympiade, sowie Eindrücke einer Deutschlandrundreise zu sehen. Auf fast allen Bildern sind nationalsozialistischen Kultstätten und symbolische Orte für ein Vereintes deutsches Reich zu sehen. Von  Thingstätten, Wache am Rein, Adolf Hitlerplatz in Berlin, Bismarck und Kaiser Wilhelm I. Denkmäler, Braune Haus in München (NSDAP Parteizentrale), Heldenfriedhof bis hin zu einem Bild der Reichsautobahn.

Blick auf die Bewegung Interface

Ein Programm erzeugt ständig neue Muster und Strukturen. Diese generieren sich aus der Bildmitte heraus und verschleiern so die Photos und deren Beschriftungen. Vor der Leinwand befindet sich ein rohes Ei auf einem Sockel. Dieses kann nun wie ein Track-Ball verwendet werden. Durch die Interaktion mit diesem organischen Interface verändert sich die Projektion, die Muster beginnen nun transparenter zu werden und somit werden die Photos wieder sichtbar. Befindet sich das Eie im Ruhestand beginnen sich die Bilder wieder zu verschleiern.
Somit  muss der Rezipient um die Photos zu sehen, mit einem äußerst sensiblen Interface, ständig gegen die Strukturen arbeiten.

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Screenshots der Projektion: Blick auf die Bewegung Screenshot 1 Blick auf die Bewegung Screenshot 2 Blick auf die Bewegung Screenshot 3

Die Installation war im Rahmen von Strictly Berlin in der Galerie der Künste, 2008 zu sehen

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